Der Sportschützenverein Eglosheim hatte die Vereine und Gruppen wieder zum bereits traditionellen Vereineschießen eingeladen.
In diesem Jahr konnten vom HVE 2 Mannschaften gemeldet werden, eine Damen- und eine Herren-Mannschaft.
Angespannt oder locker gingen die Teilnehmer das Turnier an.
Erst als alle Teilnehmer ihre Scheiben abgegeben hatten, konnte das Ergebnis ermittelt werden. So lange war Geduld gefragt.
Das Ergebnis war für den HVE in diesem Jahr ein ganz Besonderes.

Die HVE Damen wurden Turniersieger!

 

Man sagt, dass mit zunehmendem Alter die Erinnerungen an die Jugendzeit lebendiger werden. Gerade jetzt, in der Winterszeit, erinnern wir uns an schneereiche Winter, ganze Schneeberge vor dem Haus und am Strassenrand. Die Fahrt mit dem Bahnschlitten ab Kelterplatz noch vor der Schule, war jedes Mal ein kleines Ereignis. Noch gut im Gedächtnis ist auch der Kartoffel-Dämpfer, der den Landwirten in ihrer Arbeit eine große Erleichterung und der Jugend eine willkommene Abwechslung brachte.

In der Katharinenkirche hat es bereits im 18. Jahrhundert eine Orgel gegeben. Das weiß man aus einer Urkunde von 1738, die 1956 im Mauerwerk des Altars gefunden wurde. Die Umzüge unserer Orgel innerhalb der Kirche - in der 2. Hälfte des 19. Jh. auf die 1852 errichtete Empore, in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts  wieder hinunter - waren deshalb auch mit Umbauten (Register-Erweiterungen) verbunden.

Im alten Rathaus hat am 06. November 2016 die Ausstellung "450 Jahre Rathaus Eglosheim" zum letzten Mal geöffnet.

Von 14 bis 17 Uhr konnten sich die Besucher nochmals über die vielfältige Geschichte des Amtsitzes vom letzten Eglosheimer Schultheißen Christof Friedrich Banzhaf an der Wende zum 20. Jahrhundert informieren.

Im Arsenal in Luwigsburg wurde das Heeresgerät für die alte württembergische Armee hergestellt. Handwerker aller Art waren zum Militärdienst eingezogen. Es war eine Elitetruppe, die zur Löhnung noch besondere Zulagen erhielt und infolgedessen bei den Geschäftsleuten gute Kunden, in den Wirtschaften der Stadt aber gern gesehen, zahlungsfähige Gäste waren. Schneider, Schuster, Schlosser, Schmiede, Wagner, Gürtler und sonstige Berufe waren vertreten. Kein Wunder, dass die Mädchen der Stadt ein besonderes Auge auf diese Männer in ihren schmucken Uniformen richteten, wurde doch aus dem Soldatenliebchen die zukünftige ehrbare Meisterfrau.