Ausflug an den Limes in Welzheim

Der diesjährige Ausflug der HVE-Jugend führte uns an den Limes in Welzheim. Er bildet den Startpunkt um das Thema Rom und Eglosheim in den nächsten 2 Jahren etwas näher zu beleuchten.

Quintus Cornelius Libertus ist Auxiliar-Soldat und in Castra Valentia (Welzheim) stationiert, im echten Leben Hartmut Frey von den Limes-Cicerones. Mit einem "Ave" begrüßte er 10 Kinder mit Eltern und Betreuern im Ostkastell. Zunächst zeigte uns Quintus die Ausstattung der Soldaten.

Dabei erklärte er uns auch den Unterschied zwischen einem Legionär und einem Auxiliar-Soldaten. Ausflug Limes 01

Die Auxiliar-Truppen waren Einheiten der römischen Armee, die aus verbündeten Völkern oder den Bewohnern der Grenzprovinzen rekrutiert wurden. Die Dienstzeit betrug 25 Jahre und an deren Ende stand das römische Bürgerrecht. Die Ausrüstung unterschied sich von den Legionären im wesentlichen im runden Schild und des Speers, in Germanien auch an den Hosen. Wie uns aus Asterix bekannt ist, hatten Legionäre viereckige Schilde, ein Pilum, Schwerter und ein "Röckchen" (Tunica) an.

All dies konnten die Kinder auch selbst ausprobieren. Sie durften das schwere Kettenhemd anziehen, den Helm aufsetzen und den Speer in die Hand nehmen. Viele Fragen wurden beantwortet, z.B. warum sah der Helm so aus?, warum wurde das Schwert links getragen?, warum braucht der Soldat einen Schal?

Anschließend wurden Alltagsgegenstände der Soldaten und Bürger gezeigt, Frisuren und Mode der Frauen, Seife und Toilette, welche Spiele wurden gespielt, was wurde gegessen. In der Zwischenzeit hatten fleißige Hände die Grillfeuer entzündet. Nach "römischer Art" wurde Grillgut zubereitet und auf den Decken im Schatten verspeist.

Am Nachmittag wurde es handwerklich. Die Kinder konnten ein paar Legionärssandalen aus Leder basteln. Aus Rindsleder wurden die vorgezeichneten Sandalen ausgeschnitten und dann kunstvoll mit Riemen mehrfach verschnürt. Als diese fertig waren, wurden sie auch sofort angezogen. 

Die Kinder wurden mit Schild und Lanze ausgestattet. Quintus Cornelius Libertus erklärte die wichtigsten römischen Befehle und die Kinder hatten die Möglichkeit sich in den verschiedenen Formationen der römischen Armee auszutesten. Vom Marsch bis zur Angriffsformation wurde alles durchgeübt. Der Panzer der "Schildkröte" war allerdings sehr löchrig…

maultaschen mit kartoffelsalatNachlese Jugendarbeit

Unsere erste Jugendaktion in 2019 haben wir einem schwäbischen Traditionsessen gewidmet: Maultaschen mit Kartoffelsalat.

Nach einer kurzen Einweisung und der Legende der Entstehung der Maultaschen machten sich 10 Kinder in 3 Gruppen daran Maultaschen und den Kartoffelsalat selbst zu machen. In einer Gruppe wurden die Maultaschen traditionell geschlossen und in der anderen Gruppe als "Metzgermaultaschen" gemacht. Die dritte Gruppe war am Kartoffelsalat zu Gange. Schon beim Zwiebel schneiden begannen die Tücken des Selbermachens, die Augen tränten und die Zwiebelwürfel waren teilweise rustikal groß. Dafür wurde die Petersilie akribisch zerkleinert. Nachdem die Zutaten für die Fülle vorbereitet waren wurden diese in einer großen Schüssel vermischt. Hierbei durften die Kinder, nachdem sie sich die Hände gründlich gewaschen hatten, die Fülle mit den Händen vermischen.

Dies war für einige Kinder ein toller Spaß. Nun ging es an die eigentliche Herstellung der Maultaschen. Die Kinder waren hier mit Begeisterung dabei, den Nudelteig mit Ei und der Fülle zu besteichen, bzw. Kleckse auf den Nudelteig zu setzen. Auch beim Rollen und schneiden der Maultaschen waren die Kinder nicht zu halten. Am Ende waren die traditionellen Maultaschen zwar eher so groß wie Pfannkuchen, konnten einen Vergleich mit gekauften jedoch gut bestehen.

Nach ca. 2 Stunden Handarbeit ging es an das unvermeidliche Putzen und Aufräumen, während die Maultaschen in der Brühe zogen.

Das anschließende Mittagessen hatten sich die Kinder und die Betreuer wohl verdient. Die Maultaschen kamen bei allen gut an. Teilweise wurden bis zu 4 Maultaschen mit Kartoffelsalat "verdrückt". Die Kinder gingen satt und zufrieden mit der Erkenntnis nach Hause, dass Maultaschen nicht ein Organ eines Tieres sind oder in der Frischhaltefolie im Supermarkt wachsen.

Liebe Eglosheimerinnen und Eglosheimer,

der Historische Verein Eglosheim blickt auf ein erfolgreiches Vereinsjahr 2018 zurück.
Unsere Jahresausstellung „Technik im Wandel der Zeiten“ fand bei vielen großen und kleinen Besuchern wieder besonderen Anklang. Viele erinnerten sich an ihre Jugendzeit und so mancher Besucher aus dem jüngeren Publikum wunderte sich über die ausgestellte Technik aus Omas Zeiten.

Das Vereinsjahr war wieder geprägt mit schönen Veranstaltungen wie Kultur im Keller, Erzählcafé, Historisches Hoffest, Kulturstammtisch, und zu guter Letzt unser Kelterplatz in Flammen.

Beim Eglosheimer bewegten Theater „der Jakobsgang“ im September 2018 hatte der Historische Verein maßgeblich für das historische Ambiente gesorgt. Alte Holzwagen wurden dafür restauriert, Kostüme aus unseren Fundus ausgewählt und erforderliche Requisiten für ein zeitgemäßes Bühnenbild nachgebaut und bereitgestellt.

Bei allen Veranstaltungen in diesem Jahr wurden wir mit schönstem Wetter belohnt. Worüber nicht nur wir, sondern auch unsere Gäste und Zuschauer erfreut waren.

Damit Kinder sich für die Historie mit Spaß begeistern können, erarbeitete unser Jugendleiterteam im vergangenen Jahr ein buntes Programm für Jugendliche und Kinder aus Eglosheim.

So konnte das Schulprojekt „Vom Korn zum Brot“ zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein und dem Backhausverein erfolgreich zum Abschluss geführt werden.
Nach dem Dreschen der geernteten Weizengarben und dem Backen von Brötchen aus dem gewonnenen Mehl konnten die Schüler der Hirschbergschule ihr Projekt zu einem genussvollen Ende bringen. Die selbstgeformten Brötchen dufteten so gut, dass sie frisch aus dem Holzbackofen gierig verschlungen wurden.

Museumsöffnung im alten Rathaus

Am Faschingssonntag, dem 03. März 2019, laden wir alle Besucher unserer aktuellen Ausstellung „Technik im Wandel der Zeit“ zu einem närrischen Nachmittag in das Museumscafé ein. Das Museum im historischen Rathaus Eglosheim ist von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet, ab 14:30 Uhr beginnt ein kleines Unterhaltungsprogramm, das kulinarisch mit Feuerzangenbowle und Rosenküchle begleitet wird.

Der HVE freut sich auf alle Besucher und jeder verkleidete Gast bekommt eine kleine Überraschung.

Voranzeige Jugendprogramm

Am Samstag, dem 23. März 2019 lädt das Team für die Jugendarbeit des HVE ein zu einem ersten Termin ins Rathaus in der Zeit von 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr. Es geht um die „schwäbische Nationalspeise“ Maultasche! Gemeinsam können Jugendliche unter Anleitung diese Köstlichkeit selbst machen und danach gemeinsam verspeisen.

Liebe Eglosheimerinnen und Eglosheimer,

der Historische Verein Eglosheim blickt auf ein erfolgreiches Vereinsjahr 2018 zurück.
Unsere Jahresausstellung „Technik im Wandel der Zeiten“ fand bei vielen großen und kleinen Besuchern wieder besonderen Anklang. Viele erinnerten sich an ihre Jugendzeit und so mancher Besucher aus dem jüngeren Publikum wunderte sich über die ausgestellte Technik aus Omas Zeiten.
Das Vereinsjahr war wieder geprägt mit schönen Veranstaltungen wie Kultur im Keller, mehrere Nachmittage Erzählcafé, Historisches Hoffest, Kulturstammtisch, und zu guter Letzt unser Kelterplatz in Flammen.
Beim Eglosheimer bewegten Theater „der Jakobsgang“ im September 2018 hatte der Historische Verein maßgeblich für das historische Ambiente gesorgt. Alte Holzwagen wurden dafür restauriert, Kostüme aus unseren Fundus ausgewählt und erforderliche Requisiten für ein zeitgemäßes Bühnenbild nachgebaut und bereitgestellt.
Bei allen Veranstaltungen in diesem Jahr wurden wir mit schönstem Wetter belohnt. Worüber nicht nur wir, sondern auch unsere Gäste und Zuschauer erfreut waren.

Damit Kinder sich für die Historie mit Spaß begeistern können, erarbeitete unser Jugendleiterteam im vergangenen Jahr ein buntes Programm für Jugendliche und Kinder aus Eglosheim.
So konnte das Schulprojekt „Vom Korn zum Brot“ zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein und dem Backhausverein erfolgreich zum Abschluss geführt werden.
Nach dem Dreschen der geernteten Weizengarben und dem Backen von Brötchen aus dem gewonnenen Mehl konnten die Schüler der Hirschbergschule ihr Projekt zu einem genussvollen Ende bringen. Die selbstgeformten Brötchen dufteten so gut, dass sie frisch aus dem Holzbackofen gierig verschlungen wurden.